Malerei Bildhauerei

barbara
jäger

Fliegende Blätter 2015, 160 x 260 cm, zweiteilig, Öl auf Leinwand

Neugierde
Was ist hinter den Dingen?
Überschneidungen, Schichtungen – Durchblicke – wohin?
Unterstützt durch Farbe und Raum, durch Licht und Schatten – von vorne nach hinten malen.
Malerei – Objekte – Großplastiken

Tondo Rot
2012
Ø = 77cm
Acryl auf Leinwand

November
2009
h = 60 cm
Stahl / Lack

Hortus Conclusus
2006
60 x 60 x 10 cm
Bronzeguß / Acrylfarbe

HORTUS CONCLUSUS

Weiche florale Formen in den harten Stahl geschnitten
Blüten fallen heraus – Öffnungen entstehen
Der Raum in der Skulptur wird freigelegt
Wind strömt hindurch – Licht fällt hinein
außen ist innen

Hortus Conclusus
2011
63 x 30 x 15,5
Edelstahl

Im Kräftespiel der Zwischenräume
Ausgehend von ihrem landschaftsmalerischen Werk überträgt Barbara Jäger seit 2005 ihre intensive Auseinandersetzung mit Natur und Landschaft in skulpturale Gestaltung. Wie in den Leinwandbildern reduziert die Künstlerin in den plastischen Arbeiten die Wahrnehmung von Natur auf zeichenhaft abstrahierte Bildformeln. Organische Formen werden einer strengen, flächenhaften Stilisierung unterworfen und auf elementare Chiffren zurückgeführt. Als Grundmodul der formalen Konzeption erscheint ein Blatt- oder Blütenmotiv, das als vegetabiles Kürzel auf die Außenseiten stereometrischer Grundkörper wie Würfel, Kuben oder Stelen übertragen wird. Analog zu den mit dynamischem Pinselgestus vorgetragenen farbintensiven Gemälden überlagern und durchdringen sich dabei mehrere räumlich gestaffelte Wahrnehmungsebenen zu einem komplexen Wechselspiel. Die aus den Kuben herausgeschnittenen Flächenformen perforieren die Außenhaut und erlauben überraschende Einblicke in das Innere. Erklärtes Ziel ist die Verdichtung und Verschmelzung von Flächenmotiv und Raumkörper, verbunden mit der Auflösung des geschlossenen Raumvolumens. Mit ihren Werken agiert Jäger im Spannungsfeld zwischen plastischer Materie und Umgebungsraum, die sich zu einer untrennbaren Einheit verbinden. Resultat ist die totale Verschränkung von Innen und Außen. „Innenräume freigeben und Perspektiven verschieben“, so formuliert Jäger ihre gestalterischen Intentionen.

Auszug aus der Beschreibung von Andreas Gabelmann 2010

Barbara Jäger in ihrem Atelier
Foto: Thilo Mechau

Meistens Blau
2016
100 x 80 cm
Öl auf Leinwand

Helles Grün
2017
100 x 80 cm
Öl auf Leinwand

Rot – hinten Schwünge
2017
100 x 80 cm
Öl auf Leinwand

1946

Geboren in Schwäbisch Gmünd

1966-70

Studium der Malerei an der Staatl. Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei den Professoren Herzger, Klemm, Küchenmeister, Antes und van Dülmen

1969-71

Studium Kunstgeschichte an der Universität Karlsruhe

1972

Staatsexamen, lange Jahre als Kunsterzieherin tätig, danach freischaffende Künstlerin

seit 1970

Lebensgemeinschaft und gemeinsames Arbeiten mit dem Bildhauer OMI Riesterer im Bereich Kunst am Bau und in der Gestaltung von Sakralen Räumen

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